Klimaneuträlität im Einklang mit Umwelterhalt und Biodiversität



Nun ist es klar, der Bundesrat hat diese Woche die Klimaziele verschärft (CO2-neutral ab 2050), es sind nun alle Personen, Unternehmen und die öffentliche Hand gefordert. Die Zeitungen sind voll davon, hier ein paar Beiträge:
NZZ, 28.08.2019: “CO2-neutral ab 2050: Der Bundesrat will eine klimaneutrale Schweiz ab 2050. Die konkreten Massnahmen zur Erreichung dieses Ziels sind noch nicht festgelegt.”

– NZZ, 28.08.2019: “Die Schweiz soll klimaneutral werden – aber wie? Der Bundesrat geht forsch voran und verschärft die offiziellen Vorgaben für den Klimaschutz. Über den Weg dorthin schweigt sich die Landesregierung aber noch aus….”

– Baublatt, 28.08.2019: “Bis Ende 2020 wird das Uvek nun die Klimastrategie 2050 erarbeiten. Über deren Richtung und Massnahmen hat der Bundesrat noch nicht entschieden….Es gebe aber auch in der Schweiz Potenzial, …”

Ein übersichtlicher Beitrag stammt aus dem Ausland, wo das Vorgehen der Schweiz Beachtung findet:

– Deutschlandfunk, 29.08.2019: “So will die Schweiz klimaneutral werden…. Dabei denkt der Bundesrat daran, natürliche CO2-Speicher wie Wälder aufzuforsten….Sehr ins Detail geht die Bundesrat-Initiative noch nicht. Klar ist jedoch, dass dem Land unangenehme Entscheidungen bevorstehen…”

Tatsache ist, dass vom bestehenden Potential nur soweit gesprochen wird, dass die Potentiale genutzt werden sollen. Wir müssen also umdenken, auch bezüglich der Waldrodung für Papier und Karton.
Oder wissen Sie, dass nur wir in der Schweiz jedes Jahr 140 Kilogramm Papier und Karton verbrauchen und dafür mitunter immer wieder frisches Holz geschlagen wird? Die gesamte Schweiz verbrauchte im Jahr 2017 1,18 Millionen Tonnen Papier und Karton (Quelle: statista.com), oder die beeindruckende Zahl von 1’180’000’000 Kilogramm.

Was ist Biodiversität
Biodiversität einfach erklärt, SRF

In der ganzen Diskussion wird die ständige Reduktion unserer natürlichen Umgebung und Zerstörung unserer CO2-Filter nicht berücksichtig, weshalb es wichtig, den Verbrauch auf nachhaltiges Papier umzustellen. Damit kann sofort begonnen werden, Bäume zu erhalten (bedeutet weniger Aufforstung) und die Biodiversität zu schützen (Waldboden, Mikroorganismen sowie andere Pflanzenarten im Wald). Daneben wird zusätzlich der natürliche CO2-Filter und deren Kapazität sofort erhalten. Ältere Bäume speichern mehr CO2 denn jüngere Bäume.

Daneben ist zu berücksichtigen, dass der Umstieg auf das nachhaltige Papier und Verpackungen envoPAP auch einen wirtschaftlichen Vorteil hat: Die Kosten der Beschaffung bleiben gleich wie bei herkömmlichem Papier und Verpackung, unter Reduktion des ökologischen Fussabdruckes von 38% beim Papier und 28% bei der Verpackung.
Das heisst, berücksichtigt man nun die politische Entwicklung, wie vom Bundesrat vorgegeben, ist die Umstellung auf envoPAP für die Zukunft in Bezug auf Papier und Verpackung kosteneffizienter, denn es entstehen keine zusätzlichen CO2-Abgaben und der Aufwand für die Aufforstung kann anderweitig eingesetzt werden.

Mit envoPAP setzen wir heute Zeichen und tragen bereits heute Sorge zu unserem Wald, Umwelt und zum Klima.

Mehr zur Biodiversität:
SRF: Was ist Biodiversität?

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